Studie untersucht Gospelkirchentag

Wie wirkt das größte Gospelfestival Europas? Das Sozialwissenschaftliche Institut der Ev.-luth. Kirche in Deutschland wollte es genau wissen. Die Studie über die Veranstaltung im vergangenen Jahr in Karlsruhe ist soeben erschienen. Insgesamt wurden 1.057 Fragebögen ausgewertet, die größtenteils während der Probe des Masschoir ausgefüllt worden sind.

„So viel Menschen schwingen zusammen und heben ihre Seelen zum Himmel. Das ist enorm kraftvoll und man nimmt viele Melodien mit nach Hause.“

Das größte Gospelfestival Europas stärkt die Bindung der Singenden an den Chor, schafft Begegnungen und musikalischen Austausch und ist für Menschen unterschiedlicher Herkunft anziehend. „Viele Teilnehmenden kommen gerne zum GKT zurück: Rund 2/3 haben zuvor schon einmal teilgenommen – und Sänger*innen die öfter am GKT teilnehmen, fühlen sich verbundener mit ihrem Chor. Auch nach den Gründen für das Singen im Gospelchor wurde gefragt: Maßgeblich sind die Musik (wen wundert´s), das Erlebnis der Gemeinschaft und dass er Kraft für den Alltag gibt.

Den GKT erlebten 95% der Befragten als positiv, nur eine Person als negativ. „Diese hohe Zustimmung zum Programm des GKT freut uns sehr“ so Gesamtkoordinator Matthias Kleiböhmer „und obwohl wir viele gute Rückmeldungen bekommen, hat uns das in dieser Deutlichkeit auch etwas überrascht! Das ist eine gute Motivation zur Vorbereitung des nächsten Festivals in Hannover.“ Autor der Studie ist Jan Meyer, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theologie an der Leibniz Universität Hannover.

Die Studie kann hier erworben werden.

Studie zum Gospelkirchentag 2018

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